So gelingt die Eingewöhnung in der Kindertagespflege: Ein Leitfaden für Eltern

Der Start in die Kindertagespflege ist ein großer Schritt – für Ihr Kind, aber auch für Sie als Eltern. Wie die Eingewöhnung entspannt verläuft und wie Sie Ihr Kind dabei unterstützen können, erfahren Sie hier.


Aller Anfang ist spannend

Die Entscheidung für eine Kindertagespflege in Bergheim ist gefallen, der Platz ist gesichert. Doch nun rückt der erste Tag näher und viele Fragen tauchen auf: Wird mein Kind weinen? Wie schnell fasst es Vertrauen zu Rike? Und wie gehe ich selbst mit dem Loslassen um?

Keine Sorge: Eine gute Eingewöhnung braucht Zeit und Geduld. In meiner Tagespflege arbeiten wir nach dem bewährten Berliner Modell, das Ihrem Kind einen sanften und sicheren Start ermöglicht.

Vorbereitung beginnt zu Hause

Schon vor dem ersten Tag können Sie Ihr Kind auf die neue Situation einstimmen:

  • Erzählen Sie positiv von der Tagesmutter ("Morgen gehen wir zu Rike spielen").
  • Spielen Sie "Tschüss sagen" kurz im Alltag.
  • Passen Sie ggf. den Schlafrhythmus schon leicht an die Zeiten der Tagespflege an.

Die Rolle der Eltern: Der sichere Hafen

In den ersten Tagen sind Sie als Elternteil mit im Raum. Ihre Aufgabe ist es, "der sichere Hafen" zu sein. Setzen Sie sich in eine Ecke, lesen Sie ein Buch oder beobachten Sie einfach. Wenn Ihr Kind Blickkontakt sucht oder kurz zu Ihnen kommt, schenken Sie ihm Sicherheit. Aber drängen Sie es nicht zum Spielen – lassen Sie es in seinem Tempo die Umgebung erkunden.

Der Moment des Abschieds

Wenn die erste Trennung ansteht (meist ab dem 4. Tag), ist ein klares Abschiedsritual wichtig. Sagen Sie deutlich "Tschüss", umarmen Sie Ihr Kind und gehen Sie dann zügig – auch wenn es kurz weint. Ein langes Hinauszögern verunsichert das Kind oft mehr. Vertrauen Sie darauf, dass ich Ihr Kind trösten kann. Sollte es sich nicht beruhigen lassen, hole ich Sie sofort zurück.

Tipps für eine entspannte Eingewöhnung

  1. Geduld haben: Planen Sie sich 2-4 Wochen Zeit ein, in denen Sie flexibel sind. Druck überträgt sich schnell auf das Kind.
  2. Vertraute Gegenstände: Ein Kuscheltier oder Schnuffeltuch von zu Hause kann in der Anfangszeit sehr tröstlich sein.
  3. Positiv bleiben: Kinder haben feine Antennen. Wenn Sie der Betreuung vertrauen, wird es auch Ihr Kind tun.

Jedes Kind ist einzigartig. Manche stürmen sofort los, andere brauchen etwas länger, um warmzuwerden. Beides ist völlig normal. Gemeinsam gestalten wir diesen Übergang so, dass Ihr Kind sich bei mir geborgen und sicher fühlt.

Sie haben Fragen zur Eingewöhnung?

Gerne erkläre ich Ihnen mein Konzept in einem persönlichen Gespräch. Ich freue mich auf Ihre Nachricht!

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